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Endovenöse Behandlungsverfahren

Seit der Einführung der endovenösen Venen-Therapien im Jahr 1998 haben sich verschiedene Verfahren zur Entfernung von Krampfadern durchgesetzt, die sich als gleichwertige Therapieformen neben den klassischen Verfahren Crossektomie und Stripping  etabliert haben.

Das Prinzip der endovenösen Behandlungsverfahren beruht darauf,  dass die erkrankten Stammvenen (Vena saphena magna oder Vena saphena parva) nicht mehr chirurgisch entfernt werden müssen sondern thermisch oder chemisch "ausgeschaltet" werden. Die so verödete Stammvene wird durch körpereigene Prozesse vollständig resorbiert. Ein Schnitt in der Leiste oder Kniekehle ist nicht mehr notwendig, es kommt somit nur noch zu geringfügigen Einblutungen, und dadurch zu einer schmerzarmen und verkürzten Heilungsphase.

Als thermische Verfahren steht die Lasertherapie und das Venefit ClosureFast-Verfahren und die Radiofrequenz-Methode zur Verfügung.


Die Vorteile aller endovenöser Therapien sind

  • Ambulanter Eingriff in der Praxis, kein Klinikaufenthalt
  • Eingriff in Lokalanästhesie (statt Teil- oder Vollnarkose)
  • schnelle Rehabilitation
  • postoperativ geringe Schmerzen
  • kurze oder keine Arbeitsunfähigkeit
  • Kompressionsstrümpfe nur für wenige Tage

endovenöse therapie

 

Bisherige Erfahrungen

In mehreren Studien wurde mittlerweile nachgewiesen, dass die Ergebnisse endovenöser Therapien zur Behandlung von Krampfadern denen der klassischen Operationsmethoden ebenbürtig sind.

Die postoperative Rehabilitationszeit und die Schmerzen sind bedeutend geringer.

NEU: Seit dem 1. Januar 2016 vergütet die obligatorische Krankenversicherung diese neuen Behandlungsmethoden (Radiofrequenz- und Laserverfahren) durch Ärzte, die über einen entsprechenden Fähigkeitsausweis verfügen. Siehe Meldung des Bundesamts.