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Schaumsklerotherapie

Das Prinzip der Schaumsklerotherapie beruht darauf, dass durch ein Verödungsmittel ( Polidocanol), welches mit Luft aufgeschäumt wird, eine Schädigung der Innenwand (Intima) der Venen erfolgt, und diese dann vom Körper im Verlauf von Wochen und Monaten resorbiert werden.

Durchführung der Schaumsklerotherapie

Das Verödungsmittel wird unter Ultraschallkontrolle in die erkrankte Venen gespritzt. Der Eingriff ist schmerzlos.

Die Therapie eignet sich insbesondere für Rezidivvarizen - das sind Krampfadern, die trotz Behandlung nach einiger Zeit wieder auftreten. Sie kann aber auch bei Stammvenen (VSM, VSP) oder Seitenästen in der Ersttherapie angewendet werden.

 

Nachteile dieser Therapie können sein:

  • vorübergehend tastbare, harte, manchmal auch schmerzhafte Venenstränge
  • Hyperpigmentierungen (Verfärbungen entlang der behandelten Venen), welche aber nach Wochen oder in seltenen Fällen erst nach Monaten verschwinden
  • Häufig sind mehrmalige Injektionen notwendig, bis die betroffene Vene vollständig verschlossen ist.

Schaumsklerotherapie
Schaumsklerotherapie

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