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Kompressionsstrümpfe beseitigen keine Krampfadern

Das Tragen von Kompressionsstrümpfen bei Krampfadern wird häufig empfohlen. Das Tragen allein mag die Sympthome vielleicht etwas lindern, aber es beseitigt die sichtbaren Krampfadern grundsätzlich nicht.

Liegt eine Erkrankung des tiefen Venensystems vor, ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen die einzig mögliche Therapie. (Eine Erkrankung des tiefen Venensystems ist übrigens nicht von aussen erkennbar, Krampfadern bilden sich nur in Folge der Erkrankung der overflächlichen Venen). Bei Erkrankung der oberflächlichen Stammvenen (oft an den geschlängelten Krampfadern erkennbar) bewirken Kompressionsstrümpfe keine Heilung, auch, wenn das oft behauptet wird. Hier ist in der Regel eine geeignete Therapie erforderlich.

Patienten plagen sich nicht selten jahrzehntelang mit dem Tragen von Kompressionsstrümpfen, die im Alter zudem nur mit Mühe anzuziehen und zu tragen sind, vor allem im Sommer. Sie plagen sich umsonst, Krampfadern lassen sich leider nicht "wegdrücken".

Nach einem operativen Eingriff (konventionell oder endovenös) unterstützt das Tragen von Kompressionsstrümpfen den Heilungsprozess, dies ist jedoch nur über wenige Tage, allenfalls Wochen, nötig.

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